Südthailand
Nachdem wir schon den Norden von Thailand erkundet und Laos sowie Vietnam dazwischen geschoben haben, schloss sich natürlich auch der Süden von Thailand daran an. Über diesen haben wir im Vorhinein viele verschiedene Meinungen gehört, aber tatsächlich eher negative. Massentourismus, eher ein Ballermann Gefühl und nicht das richtige Thailand. Wir haben da tatsächlich eine andere Erfahrung gemacht und die 2 Monate visumsfreie Zeit komplett ausgeschöpft. Ich würde jederzeit wieder nach Thailand kommen, denn es ist einfach wunderschön in jeglicher Hinsicht. Wir haben uns immer sicher gefühlt, alle waren freundlich und das Leben war einfach. Aber seht selbst …
Phuket
Nach über 2 Monaten Thailand-Pause, die wir in Laos und Vietnam verbracht haben, sind wir dann schließlich von Hanoi nach Phuket geflogen, um Südthailand und viele Inseln zu erkunden.
Von Phuket hatten wir bisher nur negatives gehört und und deshalb keine großen Erwartungen gemacht. Da wir hier Besuch bekommen haben, war das nur ein vorübergehender Stopp, um erstmal anzukommen.
Es ist sehr laut, voll und touristisch dort. Außerdem ist es einer der teuersten Orte von Thailand. Dennoch hatten wir eine schöne Zeit und können euch Kata/Karon als Bezirk gut empfehlen. Wir mochten den Karon Beach, den Viewpoint und auch den Kata Walking Street Nachtmarkt. Mehr als 3 Nächte würde ich dort allerfeinsten nicht verbringen.
Koh Yao Yai
Was soll ich sagen – es ist die pure Trauminsel! Ich war von Sekunde 1 direkt verliebt und es ist genauso, wie man sich eine Insel vorstellt. Leere Strände, eine tolle Natur mit vielen Tieren, super liebe Menschen und eine perfekte Infrastruktur. Außerdem ist es eine vorwiegend muslimische Insel, weshalb es kaum Alkohol gibt und die Insel keine Partyinsel sondern eine ruhigere ist. Dennoch gibt es hier so viel zu erleben und es gibt wirklich alles was man braucht: Geldautomaten, 7/11, Haferdrink, Cafés, Rollerverleihe und und und. Wir haben hier insgesamt 5 Nächte verbracht und werden definitiv wiederkommen. Es ist eine der wenigen Inseln von Thailand, die noch nicht überfüllt sind und sich wie das echte Thailand anfühlt.
PS: Nach unserem Aufenthalt in Koh Lanta und Krabi sind wir tatsächlich direkt auf diese Insel wiedergekommen und weitere 2 Wochen geblieben. Das sagt wohl alles …
Koh Lanta
Nach Koh Yao Yai war das eine wirklich große Insel. Mehr Verkehr, mehr Autos, nicht mehr so einfach von Ort zu Ort zu kommen. Aber trotzdem war es wunderschön. Wir waren im Nationalpark wandern, hatten tolle Unterkünfte und eine schöne Zeit! Die Strände fanden wir insgesamt nicht so schön zum baden, aber es gibt wirklich tolle Sonnenuntergänge! Perfekt für 4 Nächte.
Krabi
Krabi ähnelt vom Tourismus sehr Phuket. Viel Nachtleben und Nachtmärkte. Was unser Highlight war, war definitiv der Railey Beach. Am besten früh kommen und das klare Wasser und die Ruhe genießen. Außerdem können wir sehr den Growth Club empfehlen. Perfekt zum entspannen und Nervensystem regulieren. Verschiedene Eisbäder, Saune, Dampfbad und Sonnenbad. Günstig und wertvolle Zeit! Bucht euch am besten eine Unterkunft in Ao Nang, denn in Krabi Town ist kaum etwas los. 3 Nächte reichen hier vollkommen aus.
Khao Sok Nationalpark
Wieder auf dem Festland, 3h von Krabi entfernt und ein ganz anderes Klima und Umgebung. Viel Regen, viel Grün und das Highlight der Khao Sok Nationalpark. Bucht euch am besten 1 Nacht in einem Hostel und darüber die Tour mit den Floating Bungalows. Durch den Nationalpark zu fahren ist wirklich ein Erlebnis für sich. Ihr könnt dort dann auch Kayak fahren und schwimmen. Eine Morgensafari gibt es zudem auch noch bei dem du Affen, Gibbons, Nashornvögel oder auch wilde Elefanten sehen kannst. In Khao Sok an sich gibt es sonst nicht viel zu sehen, aber die Straßen sind toll zum Roller fahren. Bleibt hier inklusive der Tour maximal 3 Nächte.
Koh Samui
Unsere erste Insel im Golf von Thailand. Und mit Abstand auch die größte für uns bisher. Auf Koh Samui gibt es wirklich alles, riesige Malls, Pilatesstudios und zahlreiche Urlaubsresorts. Aber auch eine Menge dichten Verkehr. Trotz dessen kommt der Insel Vibe dennoch durch und man kann auf den wirklich schönen und außergewöhnlichen Straßen der Insel mit dem Roller langfahren. Unser Highlight war definitiv das Tierheim des Ortes, wo wir einige Stunden mit den Katzen und Hunden verbracht haben. Ich konnte dort auch zwei tolle Reformer Pilates Klassen nehmen, die Cafés waren super und oft vegan und ich wurde sogar zu einem Ikebana Achtsamkeitsworkshop eingeladen. Somit konnten wir unsere Zeit dort wirklich gut nutzen und auch genießen. Wir haben dort 6 Nächte verbracht, um die große Insel auch wirklich kennenzulernen. Insgesamt würde ich sie eher als klassischen Urlaubsort in einem Resort empfehlen.
Geheimtipp: Probiert unbedingt das Football Golf aus!
Koh Tao
Diese Insel ist womöglich das ganze Gegenteil von Koh Samui. Sie ist super klein und das pure Paradies. Man kommt an und merkt direkt den Strand und Meer Vibe. Koh Tao ist der Ort weltweit, wo die Taucherlizenz am günstigsten zu erwerben ist. Aber auch abgesehen davon kannst du wirklich toll eigenständig schnorcheln gehen, es gibt ein gutes Nachtleben, tolle Restaurants direkt am Strand und wieder wunderschöne Viewpoints mit sehr steilen Straßen dorthin. Der einzige Nachteil an Koh Tao ist der Preis. Da es ziemlich weit weg vom Festland liegt sind vor allem die Unterkünfte wesentlich teurer als auf den anderen thailändischen Inseln und auch schneller ausgebucht. Geht bei eurem Besuch unbedingt zur Shark Bay und zum Freedom Beach und schnorchelt mit einer wirklich vielfältigen Unterwasserwelt. Auch der Hike zum Viewpoint am Freedom Beach ist ein Muss. Zum Sonnenuntergang solltet ihr nochmal am Sairee Beach baden gehen und anschließend in einem der spanisch angelehnten Restaurants Tapas essen. Bleibt solange es euch möglich ist!
Koh Phangan
Ursprünglich wollten wir gar nicht nach Koh Phangan, weil wir gehört hatten, dass es sehr voll und Alkohol sowie Party lastig ist. Da mein Freund mich dann, aber mit einer wirklich tollem Unterkunft zu meinem Geburtstag überrascht hat, hat es uns doch dorthin verschlagen. Und es war erneut eine sehr positive Überraschung. Koh Phangan steht zwar auch für riesige Feiern am Strand oder mitten im Dschungel, aber gleichzeitig ist es auch ein großes Zentrum für Yoga, Meditation und Spiritualität. Es gibt ganz viele liebe Menschen, tolle Cafés und es hat die optimale Größe. Eigentlich genau der Mix aus Koh Samui und Koh Tao. Wir haben in den Origen Bungalows übernachtet und hatten direkt ein Yoga Shala nebenan. So konnten wir tolle Yogakurse besuchen und darüber hinaus die Strände erkunden. Besonders toll fanden wir den Drum Circle, der jeden Freitagabend am Zen Beach stattfindet und ein Kino direkt am Strand. Hier gibt es viel zu entdecken, weshalb man auch hier sehr gern eine Woche oder länger bleiben kann.
PS: Geht zum Frühstücken unbedingt in das Southway Coffee. Die hatten ein wirklich tolles veganes Frühstück & waren super lieb!
